Dampfdesinfektion

Ein weiterer Aspekt der Dampfreinigung ist die Desinfektion, sie macht einen wesentlichen Teil der antiseptischen Arbeitsweise aus. Laut deutschem Arzneibuch bedeutet Desinfektion: „Totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann“. Zur Desinfektion können chemische oder physikalische Verfahren eingesetzt werden (Quelle: Wikipedia).

Für die Desinfektion gibt es viele Methoden. Die effektivste und umweltfreundlichste Methode ist die Dampfdesinfektion.

Die traditionellste Art der Desinfektion ist die chemische, dabei werden Lösungen z.B. Produkte auf alkoholischer Basis, Bleichmittel, Säuren usw. auf die zu behandelnde Oberfläche aufgetragen und damit gereinigt. Zuvor muss aber erst einmal der sichtbare Schmutz entfernt werden, danach wird das Medium aufgetragen, dann muss mit Wasser gespült werden und anschließend muss die Oberfläche noch getrocknet werden.

Dieser Prozess ist nicht nur sehr aufwendig, sondern für den Anwender auch oftmals sehr unangenehm (starke Geruchsentwicklung, Problemzonen werden händisch kaum erreicht, Tragen von Schutzausrüstung etc.).

Bei der Dampfdesinfektion reicht alleine die hohe Temperatur aus, um die Oberflächen optimal zu desinfizieren. Durch vielfältiges Zubehör lassen sich selbst schwer erreichbare Problemzonen mühelos reinigen und durch den Verzicht auf Reinigungsmittel entstehen keine gefährlichen und unangenehmen Gerüche.

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird in zwei Schritten gereinigt:

  1. Dampf und Wasser, um sichtbaren Schmutz zu entfernen
  2. Nur Dampf, um die Oberfläche zu desinfizieren

Die Trocknung erfolgt automatisch, da sich die behandelte Oberfläche durch Dampf, stark erwärmt.